Der zweite Band der Deutsch-Georgischen Jahrbucher vereint philosophische, historische und politische Perspektiven auf die gesellschaftlichen Umwalzungen in Osteuropa zu Beginn des 20. Jahrhunderts und zeigt am Beispiel Georgiens auf, welche Rolle marxistische Ideen fur die soziale Ordnung und politische Entwicklung des Landes gespielt haben. Dabei geht es sowohl in theoretischer Hinsicht um die Frage nach der plausiblen Auslegung marxistischer Ideen als auch in historischer Perspektive um die Herausforderungen, die mit den Bemuhungen verbunden waren, einen sozialdemokratischen Staat zu schaffen. Auf diese Weise versammelt der Band Beitrage, die von dem Denken von Karl Marx, Friedrich Engels oder Konstantine Megrelidze uber die Bedeutung der Auseinandersetzungen der verschiedenen politischen Gruppen fur die Sozialdemokratie in Georgien bis hin zu der Frage nach der Rolle von Sprache fur die gesellschaftliche Ordnung reichen.