Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing, Note: 3,3, Bergische Universitat Wuppertal (Schumpeter School of Business and Economics), Veranstaltung: Marketing, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt die Frage, ob bzw. inwieweit Senioren in der Altersgruppe 60+ eine starke emotionale Beziehung zu einer Marke aufbauen konnen. Ziel ist es, den Begriff Markenliebe in den Kontext dieser Zielgruppe einzuordnen und gleichsam einen Einblick in das Innere des Konsumenten zu erreichen, um die Motivation fur Markenbeziehungen zu identifizieren. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wird ermittelt, inwiefern gerade Senioren pradestiniert oder ungeeignet sind, Markenliebe zu empfinden. Die ubergeordnete Forschungsfrage ist daher, ob im Seniorenalter Markenliebe vorliegen kann bzw. in welcher Altersphase sie ihren Ursprung hat. Des Weiteren wird bewertet, ob bzw. inwieweit Senioren neue Markenbeziehungen explizit im Alter 60+ eingehen. Anhand der dabei gefundenen Erkenntnisse im theoretischen Teil der Arbeit werden anschlieend relevante Hypothesen aufgestellt, welche im empirischen Teil der Arbeit gesondert vorgestellt und bewertet werden. Marken sind aus der aktuellen Zeit in Industrienationen nicht mehr wegzudenken. Sie dominieren die Gegenwart und treten u berall dort auf, wo auch Menschen und somit potentielle Kunden gegenwartig sind. Ein Blick auf den demografischen Wandel, also die Verschiebung des Altersschwerpunktes in der Bevolkerungszusammensetzung von jung zu alt zeigt, dass Letztere immer starker in der Altersgruppe 60+ zu finden sein werden. Von umso gro erer Bedeutung ist es fu r Unternehmen, eine Beziehung zur Zielgruppe 60+ aufzubauen. Dabei steht nicht nur das Anwachsen dieser Zielgruppe, sondern auch deren qualitatives Konsumverhalten im Fokus der Unternehmen. Die Kaufkraft der Senioren zahlt zu den starksten in Deutschland. Damit ist die Beziehung fu r Unternehmen zu dieser Kaufergruppe von besonderer Bedeutung. Dies betrifft auch den Begriff Markenliebe. Durch eine Markenliebesbeziehung konnen sich Unternehmen enorme Wettbewerbsvorteile verschaffen. Von entsprechend hoherer Relevanz ist die Begriffsfindung zum Ausdruck Markenliebe. Die wissenschaftliche Forschung u ber Markenliebe zeigt auf, welche wirtschaftlichen Erfolgspotentiale beim Gelingen des Aufbaus der Bindung zu einer Marke erreicht werden konnen. Gerade bei der erwahnten Zielgruppe der Senioren besteht fu r Unternehmen umso mehr das Interesse einer Markenliebesbeziehung zur Zielgruppe 60+.