Seit die Evolution die zweigeschlechtliche Fortpflanzung erfunden hat, unterscheiden sich Mannchen und Weibchen. Auch und gerade beim Menschen sind tatsachliche und vermeintliche Unterschiede zwischen Mann und Frau ein unerschopfliches Thema. Jenseits von Alltagspsychologie und Geschlechterstereotypen gibt es eine Fulle wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zur Eigenart der Geschlechter. Welche Wahrnehmungsleistungen und geistigen Fahigkeiten sind signifikant verschieden zwischen Frauen und Mannern? Wie verschranken sich dabei Anlagen und Umwelteinflusse? Welche Rolle spielen Gene, Hormone und Gehirnhalften? Von der Neurowissenschaft uber die Humanbiologie und Medizin bis zur Psychologie spannt sich der Bogen. Evolutionsbiologie und Primatologie tragen zum Gesamtbild bei. Dieses Buch bietet einen aktuellen Querschnitt der Forschung und stellt die Fakten in den Mittelpunkt. Mit Beitragen von: Karl Grammer & Elisabeth Oberzaucher & Iris J. Holzleitner & Beatrix Haslinger, Onur Gunturkun, Paul-Martin Holterhus, Petra Jansen, Johannes Johow & Eckart Voland, Ferdinand Knau, Elisabeth Oberzaucher & Anna Maria Keber, Claudia Quaiser-Pohl und Volker Sommer.