Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,0, , Veranstaltung: Reformationsgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit untersucht den tiefgreifenden Abendmahlsstreit zwischen Martin Luther und Huldrych Zwingli, zwei zentralen Figuren der Reformation. Die Kernfrage, die den Konflikt antreibt, ist das Verstandnis des Abendmahls. Wahrend Luther die Realprasenz Christi in Brot und Wein vertritt, sieht Zwingli das Abendmahl lediglich als symbolisches Erinnerungsmahl. Diese theologische Differenz, tief verwurzelt in den unterschiedlichen Bildungswegen und Weltanschauungen der beiden Reformatoren, wird in der Arbeit ausfuhrlich analysiert. Luther, gepragt durch eine klassische theologische Ausbildung als Augustinermonch, und Zwingli, beeinflusst durch die humanistische Bibelauslegung, reprasentieren zwei kontrastierende theologische Sichtweisen. Die Untersuchung beleuchtet nicht nur die historische Entwicklung des Streits und seine liturgiegeschichtliche Einordnung, sondern setzt diesen auch in Bezug zur katholischen Transsubstantiationslehre und reflektiert die Konsequenzen fur die nachfolgende Konfessionsgeschichte.