Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1, Leopold-Franzens-Universitat Innsbruck (Linguistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Eltern, Lehrer und Medien werten ihn ab und setzen ihn mit Sprachverfall gleich; Jugendliche identifizieren sich mit ihm: der Begriff Jugendsprache ist ein allgegenwartiger. So kommt man im alltaglichen Leben kaum um die Jugendsprache umher, sie scheint ein standiger Beruhrungspunkt zu sein. Grundsatzlich kann die Sprache der Jugendlichen aus sprachwissenschaftlicher Sicht in dem Bereich der Soziolinguistik verankert werden. Dennoch ruft der Terminus Jugendsprache so manche Fragen auf. Auf diese soll in der vorliegenden Arbeit Bezug genommen und schrittweise geklart werden. Mogliche anfangliche Fragen scheinen eine Erklarung des schwammigen Begriffes und eine allgemeine Definition zu fordern. Des Weiteren herrscht oftmals Unklarheit, beziehungsweise Unstimmigkeit uber die Tatsache, ob es sich bei der Sprache der Jugendlichen um eine Varietat oder um einen Stil handelt. Die Fragen nach gewissen Merkmalen der Sprache und Situationen, in denen die Jugendsprache auftritt, sind ebenso berechtigt. Auch die Funktionen dieser Sprechweise stellen ein Ratsel auf. Um jene Fragen zu klaren, werden zunachst die Termini Jugend und Jugendsprache definiert. Daraufhin werden die Funktionen und Situationen, in denen die Jugendsprache gelaufig ist, vorgestellt. Der Fokus der Arbeit wird auf den Merkmalen der Jugendsprache liegen, wobei hier auf das Lexikon, die Semantik, die Syntax und die Morphologie Bezug genommen wird. Abschlie end folgt ein pragnanter Exkurs zu der Jugendsprachforschung und deren Kritik, wobei hier genauer auf Jugendworterbucher und die Praferenzhypothese eingegangen wird. Im abschlie enden Fazit sollen die vorherig genannten Fragen endgultig geklart werden.