Eine blutuberstromte Frau wird in die Psychiatrische Notfallambulanz Essen eingeliefert. Die Forensische Psychiaterin Jana Faller ubernimmt den Fall, doch ihre Patientin, die sich Eva nennt, kann sich an nichts erinnern. Und das Blut auf ihrem Korper stammt von jemand anderem. Jana zieht ihre Freundin Elin Akay hinzu, Kriminalhauptkommissarin der Mordkommission. Erste Ermittlungen fuhren sie zur Stinnes-Villa, einst Wohnsitz des Zechendirektors - ein dusterer, verlassener Ort. Dort findet sie den Mann, dessen Blut Janas Patientin an sich tragt: Er ist tot, brutal erschlagen. Das Opfer, Ali Surat, ist kein Unbekannter, sein Vater ist Rabih Surat, Friedensrichter und Vermittler zwischen arabischen Familien. Und Ali ist nicht der Erste, der in der Stinnes-Villa umkommt: In den Gemauern sind bereits zwei Morde geschehen, man nennt sie das Totenhaus . Wahrend ihre Kollegen Clankriminalitat vermuten, befragt Elin die Bergleute. Ihre Ermittlungen fuhren sie in die Vergangenheit, lange bevor in der Villa der erste Mord geschah. Damals, zur Zeit des Bergbaus, ist untertage ein anderes Verbrechen geschehen. Eine Tat, deren Folgen bis heute reichen