Das Buch Kapital als Medium"e; betrachtet den Begriff des Kapitals aus medienphilosophischer Perspektive neu und deutet die oft beklagte Undurchsichtigkeit okonomischer Prozesse als Ausdruck ihres spezifisch medialen Charakters. Dazu untersucht es digital-kapitalistische Strukturen einerseits systematisch, indem es die Ununterscheidbarkeit technologischer und okonomischer Prozesse als Strukturmerkmal des Digitalen Kapitalismus verhandelt; andererseits genealogisch, indem es die Okonomie der Moderne auf die spatantik-fruhchristliche Oikonomia"e; zuruckfuhrt und dabei theologische Pragungen freilegt, die ihr selbst undurchsichtig sind, aber Begriffe wie Geld, Markt, Eigentum unterschwellig regieren.