Das zweiteilige Buch behandelt die Konflikte der britische Monarchin Elisabeth I. mit zwei ihrer machtigsten Verwandten: mit Maria Tudor, Elisabeths ungeliebter Halbschwester, die als "e;Bloody Mary"e; rund 300 protestantische Ketzer auf den Scheiterhaufen schickt, und mit Maria Stuart, ihrer intriganten Cousine, die versuchte, ihre Rivalin zu vernichten. Es ist eine Geschichte wie aus einer Seifenoper und dennoch ist es echte Historie. Als Elisabeth I. pragte die Tochter von Heinrich VIII. ein ganzes Zeitalter. Doch ihre Halbschwester Maria Tudor und ihre Cousine Maria Stuart trieben die britische Monarchin zu drastischen Schritten. Im 1. Teil lesen wir von Maria Tudor, die erste Frau auf Englands Thron und eine Pionierin in der englischen Monarchie. Jedoch festigte sich nach ihrem Tod der Mythos der blutigen Maria Tudor - eine Erfindung von Konigin Elisabeth? Der 2. Teil dreht sich um Maria Stuart. Die Welt der Legenden kennt sie als katholische Martyrerin: Maria die Heilige, die Rechtglaubige, die ihr Blut fur die katholische Kirche vergoss. Aber auch: Maria die Schone, die fur ihre Liebe zu den falschen Mannern mit dem Leben bezahlte. Das Buch deckt auf: Bereits zur Zeit der Gegenreformation setzte man gezielt auf Fake News und schuf propagandistische Legenden um die schottische Konigin. Geschichtsmythen als Instrumente politischer Agitation gegen die protestantischen Herrscher Englands.