Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 2,5, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der Arbeit ist die Intransparenz in den Prozessen und Vertragen der Offentlich-Privaten-Partnerschaft der Berliner Wasserbetriebe. Mithilfe einer Literaturrecherche wird unter Einbeziehung des (Good) Governance-Konzeptes und einer Einbettung in die Liberalisierung der Trinkwasserdebatte analysiert, wie wichtig Transparenz in einem OPP Prozess fur die politische Legitimation selbiger ist und wie diese im Vorfeld von offentlicher Seite aus verbessert werden kann. Die Arbeitshypothese besagt, dass eine erhohte Transparenz bei Prozessen und Vertragen einer OPP in der Trinkwasserversorgung zu erhohter politischer Legitimation der OPP fuhrt. Da die Thematik gleichzeitig in eine Diskussion um eine Verwaltungsreform eingebettet ist, wird diese ebenfalls aufgegriffen. Governance beschreibt letztlich eine neuartige Form des Steuerns von Staatsseite aus. Diese neuartige Steuerungsform kann aus gewisser Perspektive als verwaltungspolitisches Reformkonzept betrachtet werden. Damit hat es das New-Public-Management abgelost, welches eine Managementperspektive hatte. Governance als Reformkonzept wird in der Arbeit aufgegriffen und mit den allgemeinen Liberalisierungstrends in der Wasserversorgung sowie dem Fallbeispiel verbunden. Daraufhin erfolgt ein Fazit, welches herausstellt, dass es um das richtige Ma an Transparenz geht und sich bei OPP Projekten ein generelles Informationsinteresse der Allgemeinheit und Betriebsgeheimnisse der beteiligten AkteurInnen gegenuberstehen. ParlamentarierInnen haben dann die Aufgabe, in solchen Fallen zu moderieren und abzuwagen, welches Ma an Transparenz fur den jeweils vorliegenden Fall das passendste ware.