Der ursprunglich militarische Begriff der Intervention versammelt vergleichbare und zugleich heterogene Formen kunstlerischen Handelns, die sich auf konkrete soziale und politische Situationen beziehen.Seit den 1990er Jahren zeigt sich in unterschiedlichen asthetischen und gesellschaftspolitischen Bereichen eine neue Tendenz und transnationale Bewegung, die sich nicht als Phanomen im Sinne einer kunstlerischen oder politischen Gruppenbildung beschreiben lasst.Weit eher scheint sie im Kontext einer globalen Gegenbewegung zum fortschreitenden Neoliberalismus sowie zum etablierten Kunstbetrieb fassbar zu sein. Kunst findet ihren Ort zunehmend im Alltag, in der offentlichen Sphare und in medialen Raumen.