Das AKollektivwesen MenschA hat die literarische Imagination und das intellektuelle Verantwortungsbewusstsein Alfred Doblins bis an die Grenzen der Sprache herausgefordert. Der Schriftstellerarzt verfolgte das Phanomen der Masse im Leben der Grossstadte, in den Weltkriegen und in globalen Migrationsbewegungen. Es motiviert die exuberanten Textmassen seiner Romane ebenso wie seine experimentierfreudigen Feuilletons, Radio- und Filmtexte, die auf ein Massenpublikum hin angelegt sind. Die Arichtige Einstellung auf die MasseA wurde ihm zu Problem und Aufgabe neuer literarischer Reprasentationsformen und einer medialen Massenbildung. Der Band dokumentiert das 18. Internationale Alfred-Doblin-Kolloquium, das 2011 zum Thema AMassen und Medien bei Alfred DoblinA in Berlin tagte und auch fur den Massendiskurs einschlagige Autoren wie Ernst Toller und Hans Fallada berucksichtigte.