Innovation und gesellschaftliche Erneuerung wird in allen Bereichen gefordert - so auch in der raumlichen Planung. Man sucht nach innovativen Gestaltungskonzepten, die als Aushangeschild fur die Stadt dienen. Zwischennutzungen werden institutionalisiert, um Brachen zu beleben und eine zukunftsfahige Stadtentwicklung zu gewahrleisten. Die geplante Erzeugung von Innovationen ist jedoch kein einfaches Unterfangen, wie das vorliegende Werk verdeutlicht. Am Beispiel der Planung zum Tempelhofer Feld wird gezeigt, dass der Innovationsbegriff im stadtplanerischen Kontext zwar gern und viel gebraucht wird, das tatschliche Handeln jedoch selten Freiraum fr die Entstehung des Neuen zulsst. Beschrieben werden:- Die Entstehung des Tempelhofer Feldes. - die am Planungs- und Entwicklungsprozess beteiligten Akteure. - und die Chancen und Probleme der genutzten Instrumente hinsichtlich der geuerten Innovationsansprche. Insgesamt entsteht ein umfassendes Bild eines stdtebaulichen Mammutprojektes. Die Schlussfolgerungen sind dabei nicht nur fr Stadtplaner interessant, sondern auch fr jene Akteure, die sich allgemein mit der Erzeugung von Innovationen befassen.