Die Bekampfung von Geldwasche und Terrorismusfinanzierung im sogenannten Nichtfinanzbereich erlangt in Deutschland und der Europaischen Union eine immer groere Bedeutung. Zunehmend richtet sich der Fokus von Geldwaschern auf hochwertige Gegenstande und Immobilien. Die geldwascherechtlichen Anforderungen an Unternehmen der betroffenen Branchen sind entsprechend vielfaltig und umfassen z.B. umfangreiche Identifizierungs- und Meldepflichten im Verdachtsfall. Der Autor analysiert diese geldwascherechtlichen Manahmen hinsichtlich ihrer Effektivitat und Wirkungsweise. Er untersucht insbesondere, inwieweit sie fur Unternehmen des Nichtfinanzbereichs und zustandige Aufsichtsbehorden uberhaupt umsetzbar sind und ob sie geeignet sind, das Ziel einer wirksamen Geldwaschepravention zu erreichen.