"e;Hier war ein Kerl aus Kuskovo."e; - Diese Worte hinterlie ein sowjetischer Soldat im Fruhjahr 1945 auf einer Wand des Reichstagsgebaudes, das die Rote Armee wahrend der Schlacht um Berlin eingenommen hatte. Noch heute befinden sich dort hunderte Schriftzuge mit Holzkohle und Kreide. Zum Vorschein kamen sie erst Jahrzehnte spater wieder - durch den Umbau des Gebaudes in den Jahren 1995 bis 1999. (deg)(deg)Karin Felix, Expertin fur diese Inschriften und langjahrige Mitarbeiterin beim Besucherdienst des Deutschen Bundestages, versammelt in dieser Dokumentation erstmals alle noch vorhandenen Graffitis und lasst Menschen mit besonderem Bezug zu den Schriften zu Wort kommen. Ihr Anliegen ist, das Positive personlicher Begegnungen zu betonen und den Erinnerungen der ehemaligen Soldaten einen Platz im Geschichtsbewusstsein zu geben. (deg)(deg)Erganzt durch eine historische Einordnung bietet dieser dokumentarische Bildband einen umfangreichen und eindringlichen Blick auf die erhaltenen Inschriften und ihre Provenienz - und macht so ein Stuck Geschichte lebendig.(deg)(deg)