Die Studie widmet sich den Elegien und hymnischen Entwurfen des Homburger Foliohefts, der zentralen Sammelhandschrift Friedrich Holderlins; sie untersucht in differenzierten Lekturen das Spannungsverhaltnis zwischen den reinschriftlichen Grund- oder Entwurfsschichten sowie ihren zahlreichen Uberarbeitungen. Drei reinschriftliche Elegien, Heimkunft"e;, Brot und Wein"e; und Stuttgart"e;, eroffnen das Homburger Folioheft. Hierauf folgen drei hymnische Entwurfe: Der Einzige"e;, Patmos"e; und Die Titanen"e;. Die Handschrift weist auf Holderlins Arbeitsweise: Formvollendete Elegien werden fortgeschrieben, hymnische Entwurfe werden schrittweise erarbeitet. Ob Holderlin einer elegischen Triade eine hymnische folgen lassen wollte? In Form eines Kommentars werden Holderlins Elegien und hymnische Entwurfe in einem groeren Kontext zueinander lesbar und weiten den Blick uber bisherige Einzelstudien hinaus: So komm! da wir das Offene schauen"e;.