Wer Sarge tragt, lernt vor allem eines: Wir haben unser Leben selbst in der Hand, bis wir es loslassen mussen. Oliver Fleischer erzahlt nicht nur skurrile Anekdoten vom Rand des Grabs. Er stellt die Fragen, die sich zwischen zwei Sarggriffen aufdrangen: Was bleibt am Ende wirklich? Was ist belanglos? Und warum vergeuden wir so oft die Zeit, die uns noch bleibt?"e;Das Leben zeigt sein wahres Gesicht oft erst am Abgrund. Und manchmal muss man Tote begleiten, um zu verstehen, wie man lebendig bleibt"e;, sagt er als Sargtrager, der oft aufs Ende anderer schaut, und wei : Am Ende zahlt, was vorher war. Fleischer erzahlt von bewegenden Momenten am offenen Grab. Da ist eine Familie, die sich nicht einigen kann, ob Mutter das so gewollt hatte. Oder die Tochter, die beim Sarg die Playlist verwechselt absichtlich? Erlebnisse, kurios wie bewegend, die mehr uber das vergangene Leben verraten als jede Grabrede. "e;Der Tod eines anderen Menschen konfrontiert uns damit, dass wir selbst eines Tages sterben."e; Humorvoll, ernst und trostend wendet er sich an alle, fur die es noch nicht zu spat ist.