Die Freiheit der Ausubung erwerbsberuflicher Tatigkeiten war von Beginn an pragendes Element der europaischen Integration. Tradierte Reglementierungssystematiken und Denkmuster fuhren jedoch nach wie vor zum ungerechtfertigten Fordern von Qualifikationen. Fur nicht wenige wird so die Ausubung eines erlernten Berufs erschwert oder gar verwehrt. Kann es gelingen, qualifikationsfordernde Reglementierungen zukunftsfahig auszugestalten? Nach grundlegender Untersuchung der Entwicklung europaischer Verkehrsfreiheiten, einer ausfuhrlichen Betrachtung europaischer Grundgarantien als Gestaltungsprinzip sowie der exemplarischen Analyse hemmender nationaler Qualifikationsforderungen werden hierzu ein berufswissenschaftlicher Losungsansatz entwickelt sowie Aspekte seiner Umsetzung dargelegt.