Angefangen mit der Geburt in Sudfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, gepragt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugehorigkeit, schildert Daniel Cohn-Bendit sein bewegtes Leben - von der Odenwaldschule uber den Mai '68 in Paris, wahrend dessen er im Zen-trum internationaler Aufmerksamkeit stand, bis zu seiner Arbeit am Aufbau der Partei Die Grunen in Deutschland sowie seinen Jahren im Europaischen Parlament - mit erstaunlicher Offenheit. Van Renterghem als Gegenuber regt ihn zu kritischem Nachdenken und Abwagen an. Der einstige rote Dany erscheint nicht als Held, sondern als reflektierter Europaer, der sich mit familiaren Traumata, politischen Konflikten und lebensgeschichtlichen Bruchen auseinandersetzt.