Mit zehn Jahren erlebt Tim den vermeidbaren Tod seines Vaters. Dieses traumatische Ereignis markiert den Beginn einer lebenslangen Spirale aus Schuldgefuhlen, Einsamkeit und Sucht. In seiner Jugend und im Erwachsenenalter gerat er immer tiefer in den Alkoholismus. Freundschaften, Arbeit, Selbstachtung. Alles geht nach und nach verloren. Der Roman begleitet Tim an seinem vierzigsten Geburtstag: zwischen der rauschhaften Flucht in den Alkohol, Erinnerungen an die Kindheit und der bitteren Erkenntnis, dass er vor den Scherben seines Lebens steht. Nachdem er das Leben eines Hundes rettet und durch die Bekanntschaft mit Maria neue Nahe erfahrt, zeigen sich kleine, aber bedeutende Augenblicke der Hoffnung - Momente, in denen er erkennt, dass es auch einen anderen Weg gibt. Die Geschichte stellt die Fragen: Kann ein Mensch, der sich selbst verloren hat, noch einmal ins Leben zuruckfinden? Gibt es Vergebung fur Schuld, die seit Jahrzehnten in der Seele brennt? Und reicht Hoffnung allein, um die Fesseln der Sucht zu sprengen?Themen und Motive Schuld und Verdrangung Alkoholismus als Teufelskreis Die Suche nach Vergebung und Sinn Einsamkeit und das Bedurfnis nach Zugehorigkeit Hoffnung auf einen Neubeginn