Der Begriff dialogisch' verweist auf die Theorie des Philosophen Martin Buber, der die Begegnungen von Menschen untereinander als einen nicht nur sprachlich gefuhrten Dialog beschreibt. Was diese Vorstellung fur die Haltung in der Sozialen und padagogischen Arbeit bedeutet, zeigen die Beitrage dieses Sammelbandes, die auf den praktischen (Forschungs-)Erfahrungen von Student*innen der Fachhochschule Bielefeld in Schulen und Kindertagesstatten beruhen. Zuhoren, unmittelbare Fragen stellen und eigene Gefuhle beschreiben sind nur einige der Instrumente"e;, die in der dialogischen Kommunikation angewendet werden. Und vor allem steht: sich auf den anderen einlassen. Diese Haltung in der taglichen Arbeit, sei es in der Kommunikation mit den Kindern und Jugendlichen oder auch mit Eltern und Kolleg*innen, durchzuhalten ist nicht einfach - aber es lohnt sich. Das zeigen die hier vorliegenden Berichte zur Praxisentwicklungsforschung und Darlegungen zum Dialogischen Prinzip deutlich auf: Was erst als Irrgarten erscheint, zeigt sich spater als singularer Weg im Labyrinth des Zwischenmenschlichen. Die Lekture des Wegweisers"e; gibt nicht nur Akteuren in Schulen und Kindertagesstatten wertvolle Impulse fur die eigene Arbeit, sondern stellt auch eine ideale Grundlage fur die Fort- und Weiterbildung dar. Mit Beitragen von Gonca Can, Linda Diekmannshenke, Friederike Hamann, Leonor Rayen Hermosilla Daza, Jorg-Florian Holtmann, Susanna Matt-Windel, Christiane Mocker, Cornelia Muth, Lara Schlenkhoff und Ivone da Costa Veiga Silvestri.