Der Inhalt des Buches beschaftigt sich mit dem Konstrukt der Hochsensibilitat, die sich bei Personen wie folgt zeigt: gehemmtes Verhalten vor allem in neuartigen Situationen, eine offenere und subtilere Wahrnehmung, die in reizintensiven Situationen leicht zu Ubererregung fuhren kann, eine intensivere zentralnervose Verarbeitung von inneren und aueren Reizen sowie damit einhergehende starkere emotionale Reaktionen. In der Studie wurde berprft, inwieweit ngstlichkeit, Depression, Stress, Alter und Geschlecht die Hochsensibilitt vorhersagen. Psychophysiologisch wurde getestet, ob hochsensible Personen eine strkere Stressreaktivitt und eine przisere Herzwahrnehmungsfhigkeit aufweisen. Die ProbandInnen wurden mittels einer ins Deutsche bersetzten Version der Highly Sensitive Person Scale, TICS, Trait-Skala des STAI, BAI und BDI-II untersucht. Psychophysiologische Mae wurden im Rahmen eines EKGs mit dem Herzwahrnehmungstest und einem stressinduzierenden Reaktionstest erhoben. Die Ergebnisse lassen die Annahme zu, dass Hochsensibilitt zwar ein mehrdimensionales, mglicherweise aber primr psychologisches Phnomen ist, das erst sekundr physiologische Wirkungen generiert.