Venedig im 18. Jahrhundert. Jan Stolnik fuhrt ein rastloses Leben. Niemand ahnt, welches Geheimnis er hutet: Jan ist ein Drache, gefangen im Korper eines Menschen - dazu verdammt, ewig zu leben, ohne jemals seine Flugel entfalten zu konnen. Der Besuch der Lagunenstadt soll ihn fur einige Zeit von seinem Schicksal ablenken. In den engen Gassen und prachtvollen Palazzi hort er immer wieder einen Namen: La Fiametta. Schon nach ihrer ersten Begegnung wei Jan, dass die Sangerin mit der verfuhrerischen Stimme und dem kapriziosen Wesen keine gewohnliche Sterbliche ist. Er verliebt sich unsterblich in das schillernde Geschopf - und erkennt rasch, dass Gefuhle zum Fluch werden konnen ... Das 18. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu. Noch immer trauert Jan Stolnik um seine gro e Liebe La Fiametta. Aber ist die Dame Phonix wirklich in den Flammen gestorben? Als Jan in einer alten Handschrift den Hinweis auf die sagenumwobene Turme des Schweigens findet, macht er sich sofort auf den Weg zu jenem Ort, an dem seine Geliebte aus ihrer Asche auferstehen kann. Doch die Reise durch das Osmanische Reich bis nach Persien ist lang und gefahrlich. In Baku am Kaspischen Meer begegnet Jan schlie lich der Konigin des Sudans. Sie ist hierhergekommen, um sich mit einem Sohn des Schahs zu vermahlen aber sie und die Frauen ihres Hofstaats huten auch ein Geheimnis Rastlos zieht Jan Stolnik, der Sohn eines Drachen, zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Welt. In Rom findet er Hinweise auf jene Urne, in der die Asche seiner Geliebten ruht, der Phonixdame La Fiametta. Doch warum hat auch der Vatikan gro tes Interesse daran, sie in ihren Besitz zu bringen? Die Spur fuhrt Jan nach Paris und in die engsten Kreise Napoleon Bonapartes. Dessen Geheimpolizisten wittern uberall Verschworungen, und auch Andere sind Jan auf der Spur: Ein geheimnisvoller Mann wie er kann nichts anderes sein als eine Bedrohung, die es zu vernichten gilt. Jan gelingt es, nach Wien zu entkommen eine Stadt, in der Magie gegenwartiger ist, als gewohnliche Sterbliche fur moglich halten