Projektarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Padagogik - Integration, Note: 1,0, Universitat Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund der Bedeutung von Diskriminierungserfahrungen im Kontext Schule und den damit einhergehenden, mageblichen Einflussen auf Kinder- und Jugendentwicklung untersucht diese Arbeit Formen der Diskriminierung. Der Diskriminierungsbegriff wird im Kontext der Schule skizziert und anhand eines Diskriminierungsfalls herausgearbeitet und reflektiert. Hierfur wird zunachst der Begriff Diskriminierung definiert und verschiedene Erscheinungsformen und Arten der Diskriminierung erlautert. Unter den Erscheinungsformen finden sich die interaktionelle, die institutionelle und die strukturelle Diskriminierung, wahrend unter den Arten der Rassismus, Klassismus, Sexismus und Ableismus im Vordergrund steht. Diese Erscheinungsformen werden dann in einen schulischen Kontext eingebettet. Hierauf folgt eine schulische Fallbeschreibung, die untersucht und eingeordnet wird. Im Anschluss findet sich die Fallreflexion, die Bedingungen durchleuchtet, die die Diskriminierung in der Schule moderieren. Den Abschluss bilden fallspezifische Interventionsstrategien, worauf ein Ausblick folgt. Der Artikel drei des deutschen Grundgesetzes soll der deutschen Bevolkerung als Schutz vor Diskriminierung dienen. Trotzdem werden systematisch benachteiligte Gruppen innerhalb der Gesellschaft haufig mit verschiedenen Diskriminierungsformen konfrontiert. Die Folgen dieser Erfahrungen konnen schwerwiegend sein. Sie haben einen gro en Einfluss auf das Leben der Betroffenen. Auf Benachteiligung oder gar Ausgrenzung konnen sie in bestimmten Lebensbereichen sto en. Dies schlie t Bereiche ein, wie den Bildungszugang oder den beruflichen Werdegang, in verschiedenen Institutionen. Die Folgen von Diskriminierungserfahrungen konnen sich auch in der mentalen Gesundheit der Betroffenen widerspiegeln, besonders fur Kinder und Jugendliche im Entwicklungsalter.