Essay aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden soll erortert werden, welche Aspekte der Mode bei den Autoren besonders deutlich werden und inwiefern Simmel mit seiner aufgestellten These uber die Behandlung der Mode in der Theorie Recht hat. Hierbei soll auch allgemein auf die soziale und kulturelle Form der Mode im Laufe der Zeit eingegangen werden. Mit der Mode wird vor allem zuerst der Begriff der Kleidermode assoziiert, jedoch umfasst die Mode auch Handlungsweisen, Denkmuster und andere Objekte, die wie die Mode konsumiert oder getragen werden konnen. Charakteristisch fur die Mode allgemein, ist hauptsachlich ihre Kurzlebigkeit sowie ihre Verganglichkeit. Die Mode ist immer nur ein Ausdruck eines gewissen Zeitgeistes, der heutzutage immer schneller durch andere modische Erscheinungen abgelost und ersetzt werden kann. Bei der Analyse dieses Wandels, ist es wichtig, die Mode nicht als starres Gebilde zu betrachten, sondern sie als Gesamtbild verschiedener Prozesse zu erkennen. Sie unterliegt hierbei gesellschaftlichen, kulturhistorischen, soziologischen, aber auch psychologischen und okonomischen Gesichtspunkten, die als Faktoren zusammengesetzt werden mussen., um die Mode ansatzweise verstehen zu konnen. In der Modetheorie ist die Mode jedoch vor allem auf den Aspekt der Inhalte reduziert worden. Dies kritisiert auch Simmel in seiner "e;Philosophie der Mode"e;. Der Vorschlag fur eine andere Herangehensweise an die Analyse der Mode soll nun vor dem Hintergrund von Vischers Aufsatz "e;Wieder einmal uber die Mode"e; sowie in Hinblick auf die Mythen des Alltags und die Sprache der Mode von Roland Barthes behandelt werden.