Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 3,0, Hochschule fur angewandtes Management GmbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Schaut man sich Politiker an, sieht man eindeutig verschiedene Korperhaltungen, vom Zupfen an der Krawatte zu hinter dem Rucken geschlossenen Handen hin bis zu einer Hand in der Hosentasche, gleich ist aber ein Lacheln aller Personen. Dies ist ein kleiner, aber wichtiger Teil der Korperhaltung und Gestik, die der nonverbalen Kommunikation zugeordnet wird. Jeder dieser Politiker druckt dadurch unbewusst oder bewusst eine Botschaft aus. Denn oft ist fur Zuhorer am Ende nicht wichtig, was gesagt wurde, sondern viel mehr wie das Ganze gesagt und kommuniziert wurde. Es geht somit nicht um das Verbale, sondern um die nonverbale Kommunikation, also was wir mit unserer Gestik, Mimik oder Korperhaltung ausdrucken. Wie kann es sein, dass es einigen Politikern und Sprechern gelingt, ihren Zuhorern das Gesagte besser zu vermitteln und sich als Redner besser zu prasentieren und am Ende aufgrund ihrer nonverbalen Kommunikationsfahigkeit vielleicht sogar eine Wahl zu entscheiden?Diese vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Macht der nonverbalen Kommunikation in der Politik. Zuerst wird die Kommunikation anhand der klassischen Modelle von Paul Watzlawick aus dem Jahr 1969 und Friedemann Schulz von Thun aus dem Jahr 1981 beschrieben und analysiert, um diese zwei Modelle daraufhin miteinander zu vergleichen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der sogenannten Schlusselqualifikationen wird daraufhin auf die nonverbale Kommunikation eingegangen und im Praxisteil eine politische Rede des Bundeskanzlers von Osterreich Sebastian Kurz auf nonverbale Kriterien hin analysiert.