Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,3, FOM Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Dusseldorf fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Konzernklausel i. S. v. Paragraph 8c des Korperschaftsteuergesetzes mit konkretem Bezug auf die Anforderungen und ihrer Bedeutung fur die Handlungspraxis stehen. Zunachst wird auf die grundsatzliche Regelung der Verlustabzugsbeschrankung fur Korperschaften nach Paragraph 8c Absatz 1 des Korperschaftsteuergesetzes eingegangen. Dazu wird der schadliche Beteiligungserwerb und dessen tatbestandliche Voraussetzungen durch Ruckgriff auf die korperschaftsteuerrechtlichen Definitionen verdeutlicht. Des Weiteren erfolgt eine Erlauterung der korperschaftsteuerrechtlichen Konsequenzen. Es soll insbesondere auf den Umfang des Verlustuntergangs eingegangen werden, der bei Vorliegen eines schadlichen Beteiligungserwerbs grundsatzlich folgt. Basierend auf den bis dahin erlangten Kenntnissen uber die Verlustabzugsbeschrankung bei Korperschaften nach einem schadlichen Beteiligungserwerb soll dann auf die Konzernklausel i. S. v. Paragraph 8c des Korperschaftsteuergesetzes als eine Ausnahme von der Verlustabzugsbeschrankung eingegangen werden. Dazu werden insbesondere die Tatbestandsvoraussetzungen umfassend thematisiert. Darauffolgend werden dem Leser die drei Fallkonstellationen visuell vermittelt, um den Anwendungsbereich der Konzernklausel genauer darzustellen. Anschlie end werden auch bei der Konzernklausel etwaige korperschaftsteuerrechtliche Konsequenzen herausgearbeitet. Es soll ferner auf die praktische Relevanz der Konzernklausel eingegangen und die Intention des Gesetzgebers analysiert werden.