Die Forderschule als Teil eines direkt und indirekt institutionelle Diskriminierung verubenden Bildungssystems tragt nicht zur Integration der von einer Behinderung betroffenen Subjekte bei. Spatestens seit dem Inkrafttreten der UN-Konvention uber die Rechte behinderter Menschen am 26. Marz 2009 muss es daher fur jedes Kind einen Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht geben. Diese Studie mchte erfassen, wie sich der Frderschulalltag unter den Diskriminierungsprozessen tatschlich darstellt. Ziel ist die Beantwortung der brisanten Frage, ob sich im Rahmen von inklusiver Beschulung Herrschaftsverhltnisse und sich daraus ableitende Diskriminierungsprozesse auflsen wrden. Als Analyseperspektive kommt der intersektionale Ansatz zur Anwendung, der komplexe Herrschaftsstrukturen, durch welche Ungleichheitsstrukturen mglicherweise immer wieder generiert und stabilisiert werden, bestmglich erfassen und analysieren kann.