Masterarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 2,3, Hochschule Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Motivation fur diese Masterarbeit erstreckt sich durch mehrere Fragestellungen: Wie wurden die Cum-Ex-Geschafte betrieben? Welche Gesetzeslucken wurden dabei verwendet? Hierfur werden die Leerverkaufer naher betrachtet und analysiert, um nachvollziehen zu konnen, wie vorgegangen worden ist. Zudem werden unter anderem gesetzliche Regelungen zur Anrechnung der Kapitalertragsteuer des 36 EStG herangezogen, um die Vorgange der Vergangenheit besser nachvollziehen zu konnen. Hierfur spielt die Ubertragung des wirtschaftlichen Eigentums eine erhebliche Rolle. Verschiedene Varianten der Geschafte werden aufgezeigt und besonders interessant in dieser Thematik sind die Argumentationen in der Rechtsanwendungspraxis und Urteilen zur Rechtmaigkeit der Cum-Ex-Geschafte mit Leerverkaufen. In dem zweiten Teil dieser Meisterarbeit werden steuerstrafrechtlich relevante Fragestellungen herangezogen, die noch einige Fragen aufkommen lassen. Das Ziel der zu verfassenden Masterarbeit wird sein, die bisherigen Vorfalle der Cum-Ex-Geschafte zu analysieren. Hierfur werden zunachst die Cum-Ex-Geschafte analysiert und es wird erlautert, wie diese genau funktionieren und welche Akteure hier von Bedeutung sind. Zudem werden die damaligen gesetzlichen Regelungen, sowie Regelungslucken genauer betrachtet. Diese sollen aufzeigen, wie die Akteure in den Jahren 1999 - 2012 agierten und sich auf rechtma iges Handeln stutzten. Weiterhin werden steuerstrafrechtliche Betrachtungen erfolgen. Hierfur wird 370 AO herangezogen, wobei auf die Tatbestande und Rechtsfolgen eingegangen wird. Zum Ende dieser Masterarbeit wird ein Fazit gezogen, welches zusammenfassend aufzeigen soll, was in den Cum-Ex-Geschaften passiert ist, welche gesetzliche Regelungen und Regelungslucken betroffen waren und wie der Gesetzgeber in jungsten gesetzlichen Regelungen diese Geschafte vermieden hat und weiterhin vermeiden mochte. Hierfur konnte die Verurteilung der Akteure von Bedeutung sein, sowie das Erlassen neuer gesetzlichen Regelungen. Zudem soll ein Ausblick auf die Zukunft analysiert werden. In diesem wird aufgezeigt, was der Staat aus den vergangenen Geschehnissen mitgenommen hat und wie in Zukunft gehandelt wird, damit solch eine Straftat nicht mehr vorkommt.