Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich BWL - Unternehmenskommunikation, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (institut fur Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Im beobachtbaren Alltag von wirtschaftlichen Organisationen wird deutlich, dass permanent kommuniziert wird, die Kommunikation selbst jedoch selten, nur bei auftretenden Problemen in Form von bspw. Missverstandnissen oder mangelnder Informationsbasis fur Entscheidungen, thematisiert wird. Es fehlt eine bewusste Auseinandersetzung mit Kommunikation in und von Organisationen. Sie wird in der betriebswirtschaftlichen Theorie haufig gewiss als zentral, jedoch zugleich als unveranderbare Gegebenheit und Basis betrachtet. Die Moglichkeiten der Reflexion und Anpassungsfahigkeit von kommunikativen Prozessen hingegen werden nicht erwahnt. Mit dieser Problematik setzt sich diese Arbeit auseinander und bearbeitet die Frage: Wie wird in wirtschaftlichen Organisationen kommuniziert bzw. wie lauft die Kommunikation in wirtschaftlichen Organisationen ab? Weitere Fragen, die anhand einer Beispielorganisation bearbeitet werden sollen, sind: Welches Verstandnis von Kommunikation liegt der Organisation zugrunde? Mit und uber welche Mittel wird kommuniziert? Wie werden Entscheidungen kommuniziert? Wird Entscheidungskontingenz kommuniziert?Zunachst werden die CCO-Perspektive, die Begriffe Organisation, Kommunikation, Entscheidung und Kontingenz eingefuhrt und definiert. Dem folgt die Einordnung von Kommunikation aus der betriebswirtschaftlichen Perspektive. Im Anschluss wird die Beispielorganisation beschrieben und ihre Kommunikation analysiert. Weiterhin werden die extern und intern eingesetzten Medien beschrieben und anhand von situativen Erlauterungen auf die Fragestellungen hin uberpruft. Nachfolgend wird die Kommunikation von Entscheidungskontingenz in der Organisation analysiert und interpretiert, um abschlie end das Verstandnis von Kommunikation zu beleuchten und ein Fazit zu ziehen.