Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,00, Universitat Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In Kapitel 2 werden zunachst die gesetzlichen Grundlagen und Definitionen dargestellt. Anschlieend werden die Bilanzierungsvorschriften nach HGB naher erlautert. In Kapitel 3 geht es hauptsachlich um die Leasingbranche und um die unterschiedlichen Leasingformen und Vertragsarten. Hierbei werden die Vertragsarten in zwei Arten unterteilt: Vollamortisations- und Teilamortisationsvertrage. In Kapitel 4 geht es um die Bilanzierung von Leasingvertragen. Hierbei geht es darum, die Zurechnung zum Leasinggeber oder zum Leasingnehmer nach HGB und den Leasingerlassen herauszufinden. Die steuerliche Behandlung von Leasingvertragen wird ebenfalls naher erlautert. Die Bilanzierung im ersten Jahr und in den Folgejahren mit den entsprechenden Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten wird konkretisiert. Die aus Kapitel 3 vorgestellten Vollamortisations- und Teilamortisationsvertrage werden auf die Darstellung bzw. Berechnung der Restwerte behandelt. Allgemein wird das Thema Restwerte zusammengefasst. In Kapitel 5 schlie t die Arbeit mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse ab. Als Problem erweist sich in der Leasingbranche die Zurechnung zum Leasinggeber oder Leasingnehmer. Es geht um die Zuteilung des rechtlichen oder wirtschaftlichen Eigentumers. Dieser muss den Gegenstand in seiner Bilanz aufnehmen. Damit die Vorteile von Leasing in dem Vordergrund erscheinen, findet meist die Zurechnung zum Leasinggeber statt. Einer der Vorteile des Leasingnehmers ist in dem Fall beispielsweise die Bilanzneutralitat. Die Investitionsentscheidung wirkt sich nicht auf die Bilanz aus. Demnach kommt es zu keiner Veranderung der Eigenkapitalquote. Schwierig wird es fur beide Parteien, wenn es um das Thema Erst- und Folgebewertung geht. Handelsrechtlich besteht das Anschaffungskostenprinzip. Demnach durfen Vermogensgegenstande hochstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt werden. Die Bilanzierung von Restwerten stellt hierbei die Problematik dar.