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Die Bedeutung der Gesundheitsreform 2006/2007 fur den Bereich der Hilfsmittel am Beispiel der Horhilfen
Die Bedeutung der Gesundheitsreform 2006/2007 fur den Bereich der Hilfsmittel am Beispiel der Horhilfen
Spara

Die Bedeutung der Gesundheitsreform 2006/2007 fur den Bereich der Hilfsmittel am Beispiel der Horhilfen

Författare:
Tyska
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Die Gesundheit! Das ist ein Teil des Lebens, welcher uber die Lebensqualitat jedes einzelnen Menschen auf dieser Erde einen Ausschlag gibt. Wer in unserer heutigen Gesellschaft ein recht gut Verdienender ist, der kann sich gegenuber Minderverdienenden eine gute und solide medizinische Versorgung leisten. Betrachten wir in diesem Zusammenhang zum Beispiel die USA. Es existiert hier nur eine gewisse medizinische Grundversorgung, die alle US- Amerikaner in Anspruch nehmen konnen. Diesen Anspruch haben alle, egal aus welchen Schichten sie kommen. Nun betrachten wir aber einmal den Fall, dass wir zwei Amerikaner mit ein und demselben Profil haben (Alter, Geschlecht und Erkrankung). Der einzige Unterschied ist, das beide aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen. Der eine (A) ist ein gut verdienender Mitarbeiter einer groen Firma, der andere (B) ein Gelegenheitsarbeiter ohne groe finanzielle Absicherung. Nun denken wir mal beide benotigen eine Behandlung auf eine bestimmte Erkrankung. Da A sich nicht nur eine medizinische Grundversorgung leisten kann, sondern noch die eine oder andere Zusatzversorgung, so kann man davon ausgehen, das dieser A eine schnellere und bessere Behandlung erfahrt als B mit seiner Grundversorgung. Dies hat zur Folge, dass A schneller eine med. Behandlung erfahrt als B, dass A bessere med. Mittel bekommt als B und dass A auch wieder schneller am "e;gesunden, normalen"e; Leben teilhaben kann. All dies bleibt dem B verwehrt. Hier bildet sich deutlich der Fall der Zweiklassen-Gesellschaft ab. Erfahren wir hier in Deutschland nicht allmhlich den gleichen Weg? Tendieren wir nicht auch zu einer "e;Zweiklassen- Gesellschaft"e;, medizinisch gesehen? Ist es denn nicht sogar heute schon an der Tagesordnung, "e;Privatpatient vs. Kassenpatient"e;? Wer bekommt eher einen Termin beim Spezialisten, wer muss wohl lnger auf eine Behandlung warten?Dieses Buch soll den Lesern einen kleinen, aber doch intensiven Einblick in den Bereich des deutschen Gesundheitssystems geben. Dabei wird besonders der Teil des Hilfsmittelbereichs in den Focus der Betrachtung gestellt. Um ein besseres Verstndnis fr diese Thematik zu erlangen, wird der Leser in einem einfhrenden Teil, mit den Grundlagen der Gesundheitskonomie und der Gesundheitsreform vertraut gemacht. Die Gesundheitsreform 2006/ 2007 hat, wie auch die vorangegangenen Reformen, ein Ma an Vernderungen gebracht. Diese neue Reform verstrkt die Tendenz der Reform von 2003, wobei berufsstndische Grenzen auer Kraft gesetzt wurden. rzte sahen und sehen sich mehr und mehr als wirtschaftlich orientierter Manager, der beispielsweise in medizinischen Versorgungszentren immer mehr auf eigene Rechnung arbeiten konnte und kann. Diese und andere Vernderungen haben in den meisten Fllen negative Auswirkungen, wobei in fast allen Bereichen auf Konsolidierung abgezielt wird. Dies betrifft nicht nur die praktizierenden rzte und die Krankenhuser, sondern auch die Versicherten und die Erbringer von Leistungen im Hilfsmittelbereich, wie beispielsweise die Hrgerteakustiker. Immer tiefer muss ein Versicherter der GKV in die eigene Tasche greifen, um eine medizinische Leistung zu bekommen. Die Beitrge steigen und die Leistungen sinken. In der neuen Gesundheitsreform deuten sich Einschnitte an , die berall konkurrenzbezogene Marktprinzipien bedingen, so dass auf alle Beteiligten grere Anforderungen zu mehr Service und hherer Qualitt zu kommen. Dies betrifft die Vernderung von Beitragsbemessungen, die Umwandlung von Zulassungsverfahren fr Leistungserbringer im Hilfsmittelbereich in vertragliche Verhltnisse, die deutlich strkere Deckelung von Arztbudgets usw.. Schwieriger werden zugleich die Verhltnisse zwischen den Krankenkassen und mglichen neuen Vertragskonstellationen, die beispielsweise Hrgerteakustiker mit den Kassen fr ihre Leistung abschlieen mssen. In der vorliegenden Diplomarbeit soll zunchst die Problematik einer Gesundheitskonomie untersucht und dargestellt werden, die sich in einem zunehmenden konkurrenzorientierten Gesundheitsmarkt ergibt. Marktprinzipien, die die Konkurrenzkonomie bedingen, erfordern eine spezifische Umorientierung, nicht nur der rzteschaft, sondern auch smtlicher Zulieferer. Die entsprechenden Anforderungen fhren zu nicht geringen Unruhepotentialen. Wie jedoch baut sich die GKV auf, was sind ihre Strukturen und wie entstand sie? Auch auf diese Fragen soll das Buch dem Leser eine Antwort geben. Im Zusammenhang mit der Gestaltung der GKV wird auch intensiv auf die Finanzierung dieser Bezug genommen. Der Leser wird im weiteren Verlauf des Buches nher in die Thematik des Hrhilfebereichs eintauchen und in diesem Zusammenhang auch nheres ber die Zusammenarbeit der Krankenkassen mit den Leistungserbringern der Hrhilfen erfahren. Anhand von Zahlen und Beispielen wird dieser Zusammenhang intensiviert. Akustiker, Krankenhuser, rzte, etc. mssen sich jedoch weiterer Neuerungen unterwerfen, wie dem Qualitts- Management- System. Diese Einfhrung des Q-M-S wird in diesem Werk fr den Leser deutlich dargestellt. Der Autor hofft, durch dieses Buch den Interessierten zum Nachdenken anzuregen und ihm einen guten Einblick in den Themenbereich gewhrt zu haben.
Författare
Claudia Czmok
ISBN
9783836613880
Språk
Tyska
Utgivningsdatum
2008-07-01
Tillgängliga elektroniska format
  • PDF - Adobe DRM
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