Die Zahl der Kartellverfahren ist konstant, obgleich die Hohe der verhangten Bugelder seit langem ansteigt. Der Autor greift diesen Umstand der mangelnden Rechtsbefolgung auf und untersucht, ob und inwieweit der kartellrechtliche Schadensersatzanspruch Abhilfe schaffen kann. Er betrachet die Passivlegitimation von Managern, um praventiv eine bessere Verhaltenssteuerung zu erreichen und beleuchtet okonomische Aspekte zur personlichen Haftung. Anschlieend behandelt er die Kernfrage der Passivlegitimation im Kartelldeliktsrecht und stellt dogmatische Grundlagen dar. Zudem werden weitere Fragen wie die enthaftende Wirkung von Compliance-Systemen, der Gesamtschuldnerausgleich zwischen Unternehmen und Manager sowie weitere Moglichkeiten der Haftungsreduzierung des Managers untersucht.