Die Geschichte, die Sie zu kennen glauben - neu erzahlt aus der Perspektive derer, die wirklich litten. Sevilla, 1640. Don Juan Tenorio ist charmant, gebildet, furchtlos - und gefahrlich. Als Sohn einer der angesehensten Familien Spaniens scheint ihm alles erlaubt. Mit Lugen und falschen Versprechen verfuhrt er Frauen jeden Standes, zerstort Leben und Reputationen, ohne je die Konsequenzen zu tragen. Bis zu jener Nacht, als er Don Gonzalo de Ulloa totet - den Komtur von Calatrava, Vater der Frau, die er gerade entehrt hat. Auf der Flucht vor der Gerechtigkeit kehrt Don Juan nach Sevilla zuruck, wo ihn eine unmogliche Begegnung erwartet: Die Marmorstatue des ermordeten Komturs erwacht zum Leben und ladt ihn zu einem letzten, verhangnisvollen Treffen ein. Doch dies ist nicht nur Don Juans Geschichte. Es ist die Geschichte von Isabela, die glaubte, mit ihrem Verlobten zusammen zu sein. Von Tisbea, der Fischerin, die falschen Heiratsversprechen vertraute. Von Dona Ana, deren Vater starb, um ihre Ehre zu verteidigen. Von Aminta, zweimal betrogen, zweimal zerstort. Eine kraftvolle Neuerzahlung des klassischen Don-Juan-Mythos, die nicht den Verfuhrer feiert, sondern den Uberlebenden eine Stimme gibt. Ein Roman uber Macht und Missbrauch, uber gottliche Gerechtigkeit und menschliche Widerstandsfahigkeit - und daruber, dass die wahren Heldinnen jeder Geschichte die sind, die trotz allem weiterleben. Basierend auf Tirso de Molinas "e;El burlador de Sevilla"e; (1630) - der Originalquelle der Don-Juan-Legende.