Fachbuch aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, , Sprache: Deutsch, Abstract: Friedrich August I., Kurfurst von Sachsen, genannt August der Starke, verliebte sich 1704 leidenschaftlich in die schone und geistreiche Anna Constantia von Hoym, die mit seinem Minister Adolf Magnus von Hoym durchaus standesgema verheiratet war. Constantia fiel nicht nur durch ihre groe Schonheit auf, sondern auch durch ihre betorende Anmut und ihr bezauberndes Lacheln. Sie war klug, witzig und schlagfertig. Auf ihre Sicherheit bedacht, wollte sie nicht Matresse werden. Klug wie sie war wusste sie, wenn die Plane scheiterten, musste sie auf ihr verarmtes Rittergut in Holstein zuruckkehren. Sie rang dem Konig 1705 einen Ehevertrag ab. Der Kaiser in Wien machte Anna Constantia zur Reichsgrafin Cosel und Exzellenz. Bei der Arbeit griff sie in Kabinettsreformen ein, wahlte Minister aus und machte sich so den Premierminister zum Feind. Auch der Konig lie sie fallen. Die Grafin Cosel fiel tief. Schlie lich war sie bereit den Ehevertrag auszuliefern, die heimliche Ehe aufzulosen. Sie verlie 1713 heimlich Pillnitz und reiste nach Berlin lie Grafin Cosel in Preu en verhaften. Sie wurde ausgeliefert und kam als politische Gefangene ohne Urteil auf die Festung Stolpen. 49 Jahre blieb sie dort gefangen, bis sie 1765 starb.