Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universitat Stuttgart (Historisches Institut - Abteilung alte Geschichte), Veranstaltung: Proseminar "e;Das demokratische Athen"e;, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie reprasentativ und wie demokratisch war der Rat der 500 wirklich? Gab es beispielsweise eine Uberreprasentation der wohlhabenden Bevolkerung und/oder der Stadtbevolkerung? Und wurde die Offentlichkeit vom Diskurs ausgeschlossen? Hierzu muss zunachst geklart werden, was das antike Demokratieverstandnis vom Heutigen grundsatzlich unterscheidet und wie sich Demokratie uberhaupt messbar machen lasst. Anschlie end soll auf die historische Entwicklung des Rates eingegangen werden, um einen groben Uberblick auf dessen Historie zu gewahrleisten. Um den Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht zu sehr auszuweiten, soll der Fokus auf dem Zeitraum seit den kleisthenischen Reformen liegen. Im Anschluss soll auf die Frage der Zusammensetzung des Rates eingegangen werden, die sich durch Kleisthenes ma geblich verandert hat. In einem dritten Kapitel werden die Aufgaben und Funktionen des Rates besprochen. Schlie lich soll im letzten Teil genauer auf die Forschungsfragen eingegangen werden und die vorher meist idealtypisch geschilderten Vorstellungen an der politischen und alltaglichen Realitat gepruft werden. Dabei sollen Kapitel 3 bis 5 ma geblich anhand der Quelle des Staates der Athener von Aristoteles geschehen, wahrend die Hauptforschungsfragen unter anderem durch verschiedene, kurzere Quellenstellen aus Reden von Demosthenes, Lysias und Andokides und innerhalb einer Komodie von Aristophanes besprochen werden sollen.