Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Technische Universitat Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es darzulegen, wie und warum sich der Blick auf den Islam und den Propheten Muhammed der beiden Autoren unterscheidet. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die Voltairische Verstragodie "e;Le Fanatisme ou Mahomet le Prophete"e; fokussieren, die Goethe 1800 ins Deutsche ubertrug. Nicht zuletzt haben die jungsten entsetzlichen Anschlage in Frankreich erneut den islamisch verbramten Terror ins Bewusstsein gedrangt. Gleichzeitig mit dem grausamen Mord an den Lehrer Samuel Paty, durch Angreifer, die im Namen einer extrem gewalttatigen Vision des Islams handelten, wurde der Prophet Muhammed im Rahmen des Karikaturen-Streits auf der Weltbuhne in Szene gesetzt: Der Mann, den einst der amerikanische Historiker Micheal H. Hart in seinem Buch "e;100"e; als die einflussreichste Personlichkeit der Menschheitsgeschichte auszeichnete, wird heute von radikal-islamistischen Terroristen und insbesondere von rechtspopulistischen Gruppierungen und Parteien in einem verzerrten Bild prasentiert und instrumentalisiert, um soziale Gefuge zu zerrei en und Hass und Ignoranz in die Gesellschaft zu streuen. Dass diese Verzerrungen nicht erst seit dem 11. September auftraten, hat Edward Said in seinem monumentalen Werk "e;Orientalismus"e; ausfuhrlich belegt. Damit man das heutige Islam- und Prophetenbild in der westlichen Welt, deren Werte und Normen auf der philosophischen Grundlage des Zeitalters der Aufklarung beruhen, besser versteht, ist es zwingend notwendig, die Sicht und Perspektiven der einflussreichsten und bedeutendsten Dichter und Denker dieser Epoche zu beleuchten.