Die Hauptstromungen der rekonstruktiven Sozialforschung sind in ihrer mikrologischen Praxeologie orientiert an der Konstitution sozialer Wirklichkeit im Alltag der Menschen. Der abduktive Ertrag soll zur Theoriebildung fuhren. Kritische Sozialtheorie in ihrer Abstraktion und Komplexitat sind damit nicht gemeint. Der Empirismus der rekonstruktiven Sozialforschung ist weder an groer Sozialtheorie noch an der normativen Vermessung der sozialen Wirklichkeit interessiert. Das interpretative Paradigma kippt um zum Positivismus. Diese Selbstbeschrankung wird epistemologisch problematisiert. Eine Theorie des Subjekts im Alltag ist ohne Theorie der Gewebestruktur von Wirtschaft, Politik, Recht, Kultur, Sozialstruktur und Person nicht moglich.