Der zeitgenossische Kunstmarkt erfahrt durch die steigende Bedeutung von Kunst als Investitionsobjekt groe Aufmerksamkeit. Gleichzeitig herrscht auf diesem intransparenten Markt jedoch ein Hochstma an Unsicherheit, wobei dem Kunsthandler eine besondere Rolle und Machtstellung zukommt. Die Beziehungen des Kunsthandlers zu Kunstler und Sammler bilden den Ausgangspunkt dieser Arbeit, wobei ein umfassendes Modell der Machtverhaltnisse zwischen den Akteuren im Distributionssystem entwickelt wird. Auf Basis der Neuen Institutionenokonomik werden Ansatzpunkte zur Beziehungsgestaltung zwischen Kunstler und Kunsthandler gegeben und schlielich fur den Kunstler konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Ergebnisse werden durch knapp funfzig Interviews mit Kunstlern, Galeristen und Sammlern in den USA und in Deutschland untermauert.