Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 2,3, FernUniversitat Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Equity Premium Puzzle (Aktienpramienratsel) betrachtet die Differenz zwischen den Renditen von Aktien und nahezu risikolosen Wertpapieren wie Staatsanleihen. Erstmals wurde dies von den beiden Okonomen Mehra und Prescott im Jahr 1985 untersucht. Sie versuchten, die Aktienpramie anhand eines "e;Consumption-based Capital Asset Pricing Model"e; zu erklaren, was jedoch nicht gelang. Das Equity Premium Puzzle hat bis heute nicht an Relevanz verloren. Um eine Erklarung fur die Aktienpramie zu erhalten, bedient sich die Forschung mittlerweile verhaltensokonomischer Ansatze, welche psychologische Bedingungen in okonomischen Modellen integrieren. Zwei davon werden in dieser Arbeit vorgestellt. Die Myopic Loss Aversion von Benartzi und Thaler geht davon aus, dass Individuen Verluste starker als Gewinne wahrnehmen und der Bewertungszeitraum einer Investitionsentscheidung sich auf die Aktienpramie auswirkt. Wang und Rieger hingegen sehen die Unberechenbarkeit von Aktienrenditen als Schlussel zur Losung des Ratsels. Beide Theorien werden beschrieben und verglichen. Auch weitere mogliche Einflussfaktoren sollen kurz dargestellt werden.