Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Padagogik - Padagogische Psychologie, Note: 1,0, Universitat Kassel, Veranstaltung: Medien in Deutschland. Vom Radio bis zum sozialen Netzwerk. Bedeutung der Medien fur die gesellschaftliche und offentliche Meinungsbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit beschaftigt sich mit der Frage, wie sich Cybermobbing an Schulen vorbeugen lasst und warum die Pravention von Cybermobbing eine bedeutende Rolle einnimmt. Dabei wird die Pravention von Cybermobbing anhand des Programms "e;Medienhelden"e; beleuchtet. Fur Jugendliche ist der Zugang zum Internet heutzutage eine Selbstverstandlichkeit - viele verbringen einen Gro teil ihrer Zeit online und sind nahezu immer erreichbar. Dies eroffnet zahlreiche Moglichkeiten, birgt jedoch gleichzeitig auch Gefahren. So werden immer wieder Falle von Mobbing im Internet bekannt, schlimmstenfalls sogar daraus resultierende Suizide wie der Fall von Sabrina, einem 13-Jahrigen Madchen aus der Schweiz, das sich im Jahr 2017 wegen Cybermobbing das Leben nahm. Bei der JIM-Studie 2019, die den Medienumgang von 12-19-Jahrigen untersucht, gaben acht Prozent der Jugendlichen an, selbst schon einmal Opfer eines Cybermobbingvorfalls gewesen zu sein. 31 Prozent wurden zumindest schon einmal Zeuge beziehungsweise Zeugin von Cybermobbing. Mobbing im Internet scheint also ein sehr prasentes Thema zu sein. Fur die Beantwortung der Fragen und der dafur relevanten Aspekte ist es wichtig, sich erst einmal genauer damit auseinanderzusetzen, was Cybermobbing bedeutet. Aufgrund dessen wird im zweiten Kapitel zunachst der Begriff Cybermobbing definiert, woraufhin eine Auflistung uber die Kennzeichen von Mobbing erfolgt. Des Weiteren wird Cybermobbing im zweiten Kapitel traditionellem Mobbing gegenubergestellt. Dabei wird auf die Spezifika von Cybermobbing eingegangen und uberpruft, inwiefern die Kennzeichen von Mobbing auf Cybermobbing ubertragen werden konnen. Zum weiteren Verstandnis werden au erdem verschiedene Formen von Mobbing im Internet aufgelistet und im dritten Kapitel die einzelnen Positionen erklart, die wahrend des Cybermobbings eine Rolle spielen. Im vierten Kapitel werden mogliche Folgen von Mobbing im Internet dargestellt, um im funften Kapitel schlie lich den Schwerpunkt auf die Pravention von Cybermobbing an Schulen zu setzen. Im Anschluss wird auf "e;Medienhelden"e;, ein spezifisches Praventionsprogramm, eingegangen. Zudem werden Evaluationsergebnisse des Praventionsprogramms vorgestellt, um die Wirksamkeit des Programms bewerten zu konnen. Zum Abschluss folgt schlie lich eine Schlussfolgerung und ein Fazit, inwiefern sich Cybermobbing in Schulen anhand des Programms "e;Medienhelden"e; vorbeugen lasst und warum die Pravention von Cybermobbing so bedeutend ist.