Anhand einer Analyse der Gesetze und des antiken athenischen Kontexts zeigt das Buch, wie die demokratischen Elemente, die in Platons politisches Projekt eingefuhrt wurden, ihrer Rolle als Ausdrucksmittel des Volkes beraubt und vielmehr als Mittel zur Verwirklichung einer Verfassung konzipiert werden, die auf der Souveranitat des Gesetzes basiert und mit der Herrschaft der Philosophen-Konige im Staat im Einklang steht. Obwohl Platon sich in den Gesetzen nicht ausdrucklich gegen die Demokratie wendet, wie er es im Staat tut, entwirft er dennoch eine Stadt, die im Gegensatz zum demokratischen Athen steht, und bestatigt damit die Koharenz seiner politischen Thesen.