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Contractual Trust Arrangements: Geeignetes Insolvenzsicherungsmittel fur die betriebliche Altersversorgung?
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Contractual Trust Arrangements: Geeignetes Insolvenzsicherungsmittel fur die betriebliche Altersversorgung?

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Vielen wird der ehemalige Handels-und Touristikkonzern Arcandor aufgrund des regen Medien- und Publikumsinteresses noch immer ein Begriff sein. Der Konzern bestand u. a. aus den Warenhausern Karstadt, den Versandhandlern Primondo und Quelle sowie dem Touristikunternehmen Thomas Cook. Am 9. Juni 2009 beantragte die Arcandor AG beim Amtsgericht Essen die Eroffnung des Insolvenzverfahrens. Heutzutage ist solch eine Insolvenz leider kein Einzelfall mehr, allerdings gestaltete sich die Abwicklung und Liquidation der Arcandor AG teilweise als sehr schwierig. Im Mittelpunkt der Diskussion steht bis heute das Schicksal der Mitarbeiter des Konzerns und deren Betriebsrenten. Eigentlich waren die Betriebsrenten von mehr als 2 Mrd. Euro von uber hunderttausend Beschaftigten und Rentnern uber die Treuhand Karstadt Quelle Mitarbeitertrust e.V. (KQMT) vor der Insolvenz gesichert. Diese Art der Insolvenzsicherung wird als sog. Contractual Trust Arrangement (CTA)"e; bezeichnet und ist ein Treuhandmodell im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge, um im Durchfuhrungsweg der Direktzusage Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz auszugliedern. Allerdings stellte sich diese Art der Insolvenzsicherung bei der Arcandor AG eher als trugerisch dar und tatsachlich war deutlich weniger Geld vorhanden als bilanziell ausgewiesen. Doch warum war der Betrag nicht mehr vollstandig vorhanden? Ist der Arcandor AG die Sicherung der Betriebsrenten vor der Insolvenz nicht gelungen? Die Arcandor-Pleite hinterlie bei den Betriebsrenten einen Milliardenschaden, sodass der hierfur gesetzlich zur Insolvenzsicherung zustandige Pensions-Sicherungs-Verein den fehlenden Betrag zur Befriedigung der Betriebsrentner ubernehmen musste. Hat die Arcandor AG bei der Absicherung seiner Betriebsrenten verantwortungslos agiert oder nutzten sie eine noch nicht reglementierte Grauzone aus, um die eigene Bilanz zu verbessern? Ist das CTA-Treuhandmodell noch nicht ausgereift, missbrauchsanfallig und weist Lucken auf, die smarte Unternehmen fur sich auszunutzen versuchen? Diese Fragen sind von essentieller Bedeutung vor dem Hintergrund, dass u. a. der Groteil der DAX 30 Unternehmen uber ein CTA verfugen. Verstandlicherweise haben Unternehmen grundsatzlich ein groes Interesse an sinnvollen Bilanzentlastungen und nutzen dementsprechend vorhandene bilanzpolitische Spielraume aus. Um dies alles verstehen, einordnen und beantworten zu konnen, bietet es sich an, den Fall von Beginn an aufzurollen, zunachst Grundlegendes zum Verstandnis zur betrieblichen Altersvorsorge und zur Einfuhrung in das Treuhandkonstrukt CTA darzustellen. Was sich an der Darstellung im Jahresabschluss verandert, was hinter der Grundidee und der Motivation eines CTAs steckt, welche Voraussetzungen zur Bildung eines CTAs vorliegen mussen, welche Probleme im Umgang damit entstehen konnen und mogliche Nachbesserungsvorschlage sind die Aspekte, die diese Untersuchung begleiten.
Författare
Andreas Miklar
ISBN
9783842843004
Språk
Tyska
Utgivningsdatum
2014-01-01
Tillgängliga elektroniska format
  • PDF - Adobe DRM
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