Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Mathematik - Statistik, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Hochschulleitung Essen fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Wovon die Vergutung von ArbeitnehmerInnen abhangt und ob ein Zusammenhang mit der Attraktivitat existiert, wird im Folgenden mithilfe des Datensatzes "e;beauty"e; und des Programms "e;R Skript"e; genauer untersucht. "e;Bewundert wurde das Schone seit eh und je."e; Es gibt bis heute kaum einen Lebensbereich, in dem das Schone keine zentrale Rolle spielt. Trotz dieser alltaglichen Aufmerksamkeit ist die Definition des Schonheitsbegriffs nicht eindeutig festgelegt. Schonheit hangt von der subjektiven Wahrnehmung jedes Einzelnen ab, aber die "e;Beurteilung, die einzelne Personen abgeben, [ist nur] zur Halfte individuell, zur anderen Halfte [ist sie] mit anderen geteilt"e;. Was als schon gilt, hangt eng mit der Attraktivitat zusammen, und beides wird stark von der Modeindustrie, Medien und auch der eigenen familiaren Umgebung gepragt. Von der Geburt an wird der Mensch mit dem Schonheitsbegriff konfrontiert. So wurde beispielsweise bei einer Attraktivitatsforschung herausgefunden, dass Mutter starker und haufiger auf ihre Babys reagieren, wenn diese schon sind. Das hat wiederum positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Babys hin zu einem Kind und weiter zu einem Erwachsenen. Denn "e;hubsche Kinder entwickeln im Laufe ihrer Sozialisation ein hoheres Selbstbewusstsein, da sie von klein auf mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit erfahren"e;. Nicht nur von den Eltern, auch in der Schule werden hubsche Kinder oftmals besser benotet trotz gleicher Leistungen. Daruber hinaus werden vor allem in den Medien fast ausschlie lich schone Menschen mit einer Vorbildfunktion prasentiert. In der Folge strebt die Mehrheit der Gesellschaft nach diesen Vorbildern, da mit ihnen Gluck, Liebe und Erfolg, assoziiert werden. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich der Vorteile schoner Menschen bis in den Arbeitsmarkt ziehen, denn "e;[s]ie werden als intelligenter, erfolgreicher, zufriedener, sympathischer, und flei iger eingeschatzt"e; und deswegen auch besser vergutet.