Das Buch "e;Als Kriegsfreiwilliger nach Frankreich 1815"e; ist ein autobiografischer Bericht von Willibald Alexis (eigentlich Georg Wilhelm Heinrich Haring), der seine Erlebnisse als siebzehnjahriger Jager wahrend des Feldzugs gegen Napoleon im Jahr 1815 schildert. Ein zentrales Motiv des Buches ist die Desillusionierung des jungen Protagonisten:Die "e;Soldateska"e;: Statt auf gleichgesinnte, gebildete "e;Helden"e; zu treffen, findet sich Alexis in einem bunt gemischten Haufen wieder, in dem auch rohere Sitten und rein materielle Beweggrunde (wie die Hoffnung auf Beute oder spatere Beamtenstellen) vorherrschen. Strapazen des Alltags: Alexis beschreibt detailliert die korperlichen Qualen den extremen Schlafmangel, den brennenden Durst auf langen Marschen in Staub und Hitze sowie die schwere Last der Ausrustung, die seinen Wuchs nachhaltig beeintrachtigte. Militarischer Drill: Der Kontrast zwischen den romantischen Vorstellungen (genahrt durch Lieder von Theodor Korner) und dem monotonen Exerzieren sowie der strengen Disziplin wird deutlich hervorgehoben.