Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 2,0, FOM Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Nurnberg fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird versucht, den bestmoglichen Algorithmus aus dem Bereich der kunstlichen Intelligenz fur den vorliegenden Anwendungsfall zu finden. Nach der Einleitung erfolgt ein Theorieteil zur Digitalisierung in der Logistik sowie zu grundlegenden logistischen Sachverhalten. Anschlieend wird die Problemstellung beschrieben und die Forschungsfrage formuliert, bevor dem Leser diverse Grundlagen zum Machine Learning und dessen Funktionsweise vermittelt werden. Im Hauptteil der Arbeit wird zunachst eine Datenbasis erstellt, die komprimierte Auftragsdaten der letzten zwei Jahre fur ein Abholgebiet enthalt und nach Kalenderwochen gegliedert ist. Anschlie end werden verschiedene Algorithmen auf diese Datenbasis angewendet, die versuchen, die Tonnage der Folgewoche moglichst genau vorherzusagen. Fur die Anwendung wird die Programmiersprache Python verwendet. Das Ergebnis der verschiedenen Algorithmen wird gegenubergestellt und anschlie end derjenige festgelegt, der fur den Anwendungsfall am besten geeignet ist. Am Schluss wird die Praxisanwendung untersucht und ein Fazit sowie ein Ausblick in die Zukunft gegeben. Die Speditions- und Logistikbranche ist bis heute konservativ gepragt. Mitarbeiter sind alteingesessen und Prozesse haben sich mit der Zeit wenig bis gar nicht verandert. Die gro en Unternehmen der Branche sind eher ein Verbund mittelstandischer Unternehmen als Konzerne, der daraus resultierende Foderalismus fuhrt zu wenig zentralseitigen, Geschaftsbereich ubergreifenden Investitionen. Die Technologieakzeptanz ist entsprechend gering. Au erdem ist der Markt sehr fragmentiert, im Jahr 2019 hatte das nach Umsatz gro te deutsche Logistikunternehmen, die DHL Group, einen Anteil von nur 3,71 Prozent am Gesamtmarkt. Dies fuhrt zu einem hohen Wettbewerbs- und in weiterer Konsequenz zu enormen Kostendruck. Die genannten Faktoren fuhrten unter anderem zu einer meist veralteten IT-Landschaft. Trends sind an den Unternehmen oft vorbeigegangen. Doch die letzten Jahre haben die Branche zum Umdenken gezwungen: Junge und schnell wachsende Unternehmen mit modernen Technologien drangen in den Markt. Bisherige Logistiker wurden zur Erneuerung gedrangt, wenn sie keine Marktanteile verlieren wollten. Dieser Effekt fuhrte zu einem Umdenken in den Unternehmen. Trends werden seitdem mehr und mehr erkannt und ernst genommen.