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Zwischen Arktis, Adria und Armenien
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Zwischen Arktis, Adria und Armenien

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Im Zuge von Weltgeschichtsschreibung, Transnationalisierungsforschung und "neuen" Area Studies ist die im deutschsprachigen Raum vertretene historische Teildisziplin Osteuropaische Geschichte zum einen unter Legitimationszwang geraten, zum anderen aber von eben diesen global orientierten Forschungsrichtungen als paradigmatischer Prototyp entdeckt worden. Im Kontext von Bezugsrahmen wie "Eurasien" und "zweiter Welt", ja selbst "Europa" oder "nordliche Hemisphare", ist das Erkenntnispotential der seit hundert Jahren gut etablierten historischen Osteuropaforschung samt ihren Foci auf Ostmitteleuropa, Sudosteuropa, Nordosteuropa und den ostslavischen Raum, aber auch auf den Kaukasus und Zentralasien sowie bezuglich der Verflechtung mit anderen Weltregionen, zum einen erkannt wie es zum anderen genutzt wird. Dies gilt nicht zuletzt fur die in der besagten Teildisziplin entwickelte Konzeption der Geschichtsregion, welche mittlerweile nicht nur von anderen Europahistorikern, sondern auch von Vertretern weiterer historischer Disziplinen - historische Soziologie, Zivilisationsgeschichtsschreibung, Kunstgeschichtsforschung, Literaturgeschichte, Anthropogeographie u. a. - kreativ adaptiert wird. Der Band belegt sowohl die Sinnhaftigkeit der geschichtsregionalen Konzeption "ostliches Europa" (samt ihren Untergliederungen) im intraregionalen Kontext als auch deren Konstituierung durch die Interaktion mit angrenzenden historischen Meso-Regionen.
Undertitel
Das östliche Europa und seine Ränder. Aufsätze, Essays und Vorträge 1983–2016
Författare
Stefan Troebst
Upplaga
Aufl. ed.
ISBN
9783412507572
Språk
Tyska
Vikt
446 gram
Utgivningsdatum
2017-02-13
Sidor
444