Manuel Garc a schreibt ber die heimlichen R ume der Jugend: Wohnungen von Studenten, stille Nachmittage, T ren, die sich hinter Freunden schlie en. Seine Figuren bewegen sich zwischen Neugier und Z rtlichkeit, zwischen dem Wunsch nach Freiheit und der Angst entdeckt zu werden. In der Titelgeschichte verlassen zwei junge M nner scheinbar beil ufig das Haus, w hrend eine besorgte Mutter Fragen stellt. Ihr Ziel ist die kleine Wohnung eines Kommilitonen, in der Lachen, Musik und aufgeregte Gespr che die Luft erf llen. Was als harmloses Treffen beginnt, verwandelt sich in ein Spiel aus Blicken und vorsichtigen Gesten. "Du vertraust mir doch?" fl stert einer von ihnen. In diesem Moment wird aus Freundschaft etwas tieferes, schwer zu benennen. Die Welt drau en ahnt nichts davon. Und vielleicht liegt genau darin die S e dieser Geschichte: dass manche Geheimnisse nur im Herzen weiterleben.