Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Berufsakademie Sachsen in Breitenbrunn, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dem Thema Aufbau einer Gesprachsgruppe fur chronisch psychisch kranke Menschen in einer Werkstatt fur behinderte Menschen anhand des ZERA - Modells." Die Abkurzung ZERA bedeutet: Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit. Dieses Modell ist sehr neu, deshalb gibt es nur begrenzt Informationen und Materialien aus der Literatur. Weitestgehend alle vorhandenen Schriften, die dieses Thema bearbeiten, finden sich in dieser Arbeit wieder. Dieses Modell ist nur eine Form der Hilfe fur chronisch psychisch kranke Menschen. Andere Angebote werden nicht in Frage gestellt. Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, ob die gesteckten Ziele von ZERA in der Werkstatt fur behinderte Menschen, in der ich meinen praktischen Studienteil absolvierte, umsetzbar und realisierbar sind. Im Buch Psychosoziale Arbeitshilfen" von Irmgard Plossl, Matthias Hammer und Ulrich Schelling heisst es: Das ZERA - Programm greift Fragen, Angste und Informationsdefizite auf und vermittelt in strukturierter Form Informationen und Problemlosestrategien, wobei zusatzlich gruppenspezifische Wirkfaktoren gezielt genutzt werden. Die ubergeordnete Zielsetzung dabei ist, die TeilnehmerInnen darin zu unterstutzen, das jeweils individuell optimale Anforderungsniveau herauszufinden und somit Uber- und Unterforderung im beruflichen Bereich so weit wie moglich zu vermeiden." Zielgruppe des Modells sind chronisch psychisch kranke Menschen in Bereich der beruflichen Bildung. Diese Voraussetzung ist in der Werkstatt nicht realisierbar, da sich derzeit niemand aus dieser Personengruppe im Berufsbildungsbereich befindet. Die Gesprachsrunden wurden mit chronisch psychisch kranken Menschen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen der Werkstatt durchgefuhrt. Ich denke,