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Untersuchungen über das Abmagnetisieren ferromagnetischer Proben
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Untersuchungen über das Abmagnetisieren ferromagnetischer Proben

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Zur Ermittlung einer Reihe von ferromagnetischen Stoffgrossen - man denke hierbei etwa an die Anfangspermeabilitat - ist es erforderlich, die bei der Messung verwendete Probe zu Beginn in einen definierten und reproduzierbaren Aus gangszustand zu bringen. Das hierbei anzuwendende Verfahren soll jeden Einfluss der magnetischen Vorgeschichte, also aller vorausgegangenen Magneti sierungsvorgange beseitigen. Meist benutzt man dazu eine magnetische Vor behandlung in einem gleichmassig abklingenden Wechselfeld, wobei der Prozess mit einer so grossen Amplitude beginnt, dass die Probe zunachst in beiden Rich tungen bis zur Sattigung ausgesteuert wird. Erfolgt dieser Vorgang unter Anwesenheit eines magnetischen Gleichfeldes, so spricht man von -Idealisierung-; ist das Gleichfeld Null, so fuhrt er zum -abmagnetisierten Zustand-, der im folgenden allein interessiert. Zum Abmagnetisieren ordnet man die Probe in einer Feldspule an, in der ein von einer Maximalamplitude stetig bis auf Null herabgeregeltes sinusformiges Wechselfeld geeigneter Frequenz erzeugt wird. Am Ende dieses Abmagnetisie rungsprozesses liegt zwar keine vollig regellose Verteilung der ortlichen Ma gnetisierungsrichtungen innerhalb der Probe vor, da bei der Wechselfeld behandlung eine Raumrichtung durch die Richtung des ausseren Magnetfeldes vorgegeben ist. Wahlt man jedoch die Ausdehnung der Probe in Feldrichtung gross gegen die ubrigen Dimensionen, so interessiert im allgemeinen nur das magnetische Verhalten in dieser Richtung. Man wird dann mit guter Naherung den ab magnetisierten Zustand als eine statistische Unordnung der lokalen Magnetisierungskomponenten in dieser Dimension betrachten durfen."
Författare
Heinz Bittel
ISBN
9783663065104
Språk
Tyska
Vikt
310 gram
Utgivningsdatum
1966-01-01
Sidor
46