Traumata infolge von Gewalt und Missbrauch innerhalb des sozialen Nahraumes werden inzwischen als Problem erkannt. Es stellt sich die Frage nach dem Umgang mit dieser Realitat. Das vorliegende Buch liefert hierzu einen seelsorgetheoretischen Beitrag. Das Phanomen von Traumata infolge von Gewalt im sozialen Nahraum wird wahrgenommen und in seiner Theologizitat reflektiert. Basierend darauf werden Grundlinien einer Seelsorge entwickelt, die die Realitat der Betroffenen ernst nimmt, sich sensibilisieren lasst und fragt, wie kirchliche Angebote die Betroffenen starken konnen. Dies bezieht die handelnden Einzelpersonen ebenso mit ein wie die Institution Kirche und schliesslich die Suche nach einer traumasensiblen christlichen Spiritualitat.